Alarmierung
Notruf 112 im Kreis Aachen
Mit der europaweit gültigen Notrufnummer 112 erreicht man im Kreis Aachen die Rettungsleitstelle im Katastrophenschutz- und Hilfeleistungszentrum in Simmerath. Ausgenommen davon sind die Städte Alsdorf, Eschweiler und Stolberg, da die dortigen Feuerwachen eine eigene Leitstelle unterhalten.
Die Leitstelle Simmerath ist auch über die „normale“ Telefonnummer 02473/7078 erreichbar. In den Randgebieten des Kreises ist es u.U. möglich bei der Benutzunge eines Handys in den Leitstellen Düren, Schleiden, Heinsberg, Lüttich oder Maastricht aufzulaufen. Dies kann im Einzelfall zu Missverständnissen führen – doch das Leitstellenpersonal ist auch auf diese Eventualität eingerichtet, Sie werden dann entsprechend weiterverbunden. Hinweise zum Absetzen eines Notrufs finden Sie hier.
Florian Kreis Aachen
Unter dem Funkrufnamen Florian Kreis Aachen wird der Funkverkehr zwischen den Teilnehmern (Feuerwehr, THW, Rettungsdienste) und den Disponenten der Leitstelle in Simmerath abgewickelt. Zur Identifizierung der einzelnen Bereiche hier eine Übersicht:

Wussten Sie eigentlich, wie der heilige St. Florian zur Feuerwehr kam? Einen Beitrag dazu finden Sie in unserer Infothek!!!
Christoph Europa 1
Der Rettungshubschrauber Christoph
Europa 1 wird ausschließlich über die Leitstelle Simmerath alarmiert. Dieser
dient sowohl als kreisweiter Notarzt bei Engpässen, sowie für kreis- und grenzüberschreitende
Einsätze in der Notfallmedizin.
Stille Alarmierung oder Sirene?
Unter „Stiller Alarmierung“ versteht man die Alarmierung bestimmter Personen (-gruppen) über Funkmeldeempfänger (Gerätebeschreibung und Hörprobe hier). Die Personen tragen diese Geräte bei sich und im Alarmfall machen die sog. „Piepser“ lautstark auf sich aufmerksam. Hierbei gibt es immer gewisse Unwägbarkeiten: Funkloch, Empfangstörung, Funktionsstörung usw.
Für die laute Alarmierung befinden sich in Roetgen drei Sirenenanlagen, in Rott sind es zwei. Auch diese werden durch die Leitstelle ausgelöst. Bei Alarm für die Feuerwehr ertönt das bekannte Sirenengeheul in Form eines einminütigen Dauertons, der zweimal durch ab- und anschwellen unterbrochen wird.
Seit Anfang des Jahres 2007 wird bei jedem Sirenenalarm zusätzlich eine SMS an die Handys der Feuerwehrleute gesendet. Damit wird die Erreichbarkeit der Einsatzkräfte weiter erhöht. Derzeit zeigt das Handy lediglich die Meldung "Alarm für den Löschzug Roetgen" an. Im Laufe des Jahres 2007 soll die Leitstellentechnik dahingehend aufgerüstet werden, dass in der SMS das Einsatzstichwort, z.B. "Zimmerbrand", "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" oder ähnlichem, angezeigt wird.
Wie und was der Disponent aufgrund eines Notrufes alarmiert ist für jeden Bereich festgelegt. Dabei wird es sehr unterschiedlich gehandhabt, ob „still“, d.h. über Funkmeldeempfänger oder über einen Sirenenalarm (und zusätzlicher SMS) die Feuerwehr alarmiert wird. In Roetgen wird bei allen Einsätzen tagsüber werktags mittels Funkmeldeempfänger und Sirene/SMS alarmiert. In der übrigen Zeit wird hier je nach Größe des zu erwartenden Einsatzes alarmiert.
Einsatz oder Probealarm?
Jeden Monat findet ein festgelegter Probealarm, sowohl für die Funkmelder als auch für die Sirenen statt: Dieser findet jeden ersten Mittwoch im Monat um 19 Uhr in Roetgen und jeden ersten Freitag im Monat um 19 Uhr in Rott statt. Wenn Sie die Sirene außerhalb dieser Zeiten hören, dann empfehlen wir Ihnen am nächsten Tag einen Blick in unsere Homepage – dort werden Sie erfahren, warum die Feuerwehr alarmiert wurde. Zum Einsatzarchiv geht‘s hier.
Haben Sie Fragen rund um die Feuerwehr Roetgen und Rott?
Schreiben Sie uns eine Mail! Wir werden uns bemühen diese umgehend, ggf. unter Einschaltung unserer Spezialisten, zu beantworten.