Eine Ölspur im Einmündungsbereich Brandstraße / Hauptstraße sorgte am Donnerstagmittag für einen Feuerwehreinsatz.
Die Spur, welche sich bereits von der Brandstraße über die Hauptstraße ausgeweitet hatte, wurde mittels Bindemittel abgestreut und aufgenommen. Ebenfalls wurden auf der Hauptstraße in beide Fahrtrichtungen Öl-Warnschilder aufgestellt.
Nach rund 40 Minuten war der Einsatz beendet. Die Feuerwehr war mit drei Einsatzkräften auf einem Fahrzeug vor Ort.
Zu einem Dachstuhlbrand rückte die gesamte Feuerwehr Roetgen am Mittwochnachmittag aus.
Den Kräften bestätigte sich vor Ort das Lagebild. Dort brannte der Anbau eines Wohngebäudes, welcher augenscheinlich aus Holz bestand. Unverzüglich wurde die Wasserversorgung zur Einsatzstelle aufgebaut und ein Trupp unter Atemschutz wurde zunächst im Außenangriff mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz kontrollierte das Innere der Wohnräume, wo keine Feststellung gemacht werden konnte, sodass dieser anschließend ebenfalls zur Brandbekämpfung im Außenbereich eingesetzt wurde.
Über eine Steckleiter wurde der Dachboden des Gebäudes betreten, Dämmung entfernt und vor dem Gebäude abgelöscht. Eine weitere Steckleiter wurde in Stellung gebracht, um über ein Flachdach zum Brandherd zu gelangen. Dort wurde die Dachhaut entfernt und weitere Löschmaßnahmen eingeleitet.
Nachdem der Brand gelöscht war, wurde das gesamte Gebäude mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Hierbei konnten im Außenbereich keine weiteren Feststellungen gemacht werden. Im Inneren der Wohnung war jedoch Löschwasser in Gipskartonplatten gedrungen, sodass das Herabstürzen einer Zimmerdecke nicht ausgeschlossen werden konnte. Der betroffene Bereich wurde daher gesperrt.
Nach rund zwei Stunden war der Einsatz der insgesamt 30 Feuerwehrleute mit ihren acht Fahrzeugen beendet.
Seit der Jahreshauptversammlung vergangenen Freitag hat der Löschzug Roetgen eine neue Zugführung.
Mit herzlichen Worten dankte der bis dahin amtierende Zugführer Stephan Schatz in seinem Namen und dem seiner beiden Stellvertreter Stefan Heck und Andreas Schatz für die vergangenen sechs Jahre. Nicht nur das Verhältnis zum Löschzug Roetgen, sondern auch die Arbeit mit den Einheitsführern aus Rott und dem der Wehrführung war stets von großem Vertrauen geprägt.
Foto: ehem. Löschzugführung (v.l.n.r.: A. Schatz, S. Heck, S. Schatz)
Am vergangenen Freitag fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Roetgen statt. Dazu diente der große Ratssaal der Gemeinde Roetgen als Versammlungsort. Neben den Kameradinnen und Kameraden der Jugend,- Einsatz,- und Ehrenabteilung nahmen auch einige Ratsvertreter, der Kreisbrandmeister Thomas Sprank, Vertreter der Verwaltung sowie der Bürgermeister der Gemeinde Roetgen, Jorma Klauss, an der Versammlung teil.